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Sportmedizin / Trainingstherapie PDF Drucken E-Mail
Die Sportmedizin und die Trainingstherapie haben zur Aufgabe, mit gezielten Übungen und Trainingsprogrammen den Fitnesszustand zu verbessern. Die Bewegung ist das beste und billigste „Medikament" in unserer Zivilisation. Unzählige Studien beweisen, dass regelmässige Bewegung einen positiven Effekt auf Herz-Kreislauf, Stoffwechselfunktionen und -krankheiten, Verdauung, Psyche etc. haben. Viele Menschen in der Arbeitswelt haben ein erschreckend niedriges und einseitiges Bewegungsverhalten, was sich wohl oder übel auf unser gesamtes Wohlbefinden auswirkt.

Wir unterscheiden zwischen Sport für die Gesundheit und Leistungssport. Ob im Gesundheitsbereich oder im Spitzensport, wichtig ist jeweils, dass man intelligente Bewegungsreize und Trainings macht, die unseren Körper sinnvoll aufbauen.

Leider sieht die Realität im Sport etwas anders aus als oben beschrieben. Die Hauptprobleme im Sport sind allgemein, dass man zu wenig über die verschiedenen Trainingsintensitäten weiss und dementsprechend dem Körper nicht die richtige Regeneration zukommen lässt. Dies führt mit der Zeit zu Überbelastungen, welche dem Körper mehr Schaden als Nutzen bringen. Mit dem heutigen Wissen dürfte eigentlich Sport nicht mehr Mord sein!


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Trainingspyramide

Die Grundlage zum Verständnis von Trainingsreizen ist die Trainingspyramide mit dem Verständnis der jeweiligen Stoffwechselprozesse und den Regenerationszeiten. Im Sport ist es nicht anders als sonst in der Therapie. Das optimale Training ist immer ein individuell abgestimmtes Training. Eine optimale Ernährung ist immer eine individuell abgestimmte Ernährung etc.

Um eine professionelle Trainingsberatung zu machen, biete ich Ihnen eine sportartspezifische Laktatmessung an, die je nach dem mit Testungen mittels Applied Kinesiology und Nährstoffberatungen ergänzt werden können.

Ein weiterer Bereich, der im Sport eine wichtige Rolle spielt, ist der Stoffwechsel (Biochemie). Je besser der Stoffwechsel funktioniert, desto bessere Leistungen kann der Sportler bringen und desto besser kann der Sportler regenerieren und sich auf die nächste Trainingsbelastung optimal vorbereiten. Je besser man vor einer Trainingsbelastung regeneriert, desto bessere Trainingsqualität kann man im Training bereitstellen.

Die Ernährung und die Nahrungsergänzung (Orthomolekulare Medizin) spielen im modernen Sport für eine stetige Leistungsverbesserung eine entscheidend wichtige Rolle. Leider wird hier vor allem im Amateurbereich sehr viel „gesündigt", und die Sportler nehmen meist irgendwelche Präparate mit möglichst vielen Inhaltsstoffen zur Leistungsverbesserung ein. Eine intelligente Nahrungsergänzung ist eine gezielte Nahrungsergänzung mit einer individuell abgestimmten Supplementierung von Stoffen. Idealerweise werden die Nährstoffe mit Applied Kinesiology getestet.  Die AK hat diesbezüglich sehr viel zu bieten. Wer mit Applied Kinesiology die Nahrungsergänzungen testet, wird sehr bald einmal merken, dass es nicht „nur" auf den Inhalt der Nahrungsergänzung ankommt, sondern auch auf die Zusammensetzung des Präparates und die Hilfsstoffe, welche dem Präparat beigemengt sind (Bindemittel, Konservierungsstoffe, Füllstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker etc.). Zudem spielt bei den Mineralstoffen die jeweilige Salzzusammensetzung eine wichtige Rolle für die Resorption (Aufnahme) im Darm. Beispielsweise ist es möglich, dass ein Magnesium in Citratform schlechter resorbiert wird als in Glycinatform. Die Frage ist also nicht unbedingt, was supplementiert wird, sondern was der Darm aufnimmt und somit auch intelligent verstoffwechselt.

Die westlichen Naturheilverfahren spielen natürlich auch im Sport eine sehr grosse Rolle, da z.B. die Nahrungsergänzungen nur aufgenommen werden können, wenn eine gesunde Darmflora vorhanden ist. Dazu gehört eine entsprechende Ernährungsberatung mittels Applied Kinesiology, um möglichst viele unverträgliche Nahrungsmittel zu finden und entsprechend Karenz zu halten.

Zusätzlich wird der Sportler mit bestimmten Phytotherapeutika und anderen Naturheilverfahren unterstützt.

Das Wissen der Störungen aus dem Stomatognathen System und der oralen Orthopädie sind ebenfalls für den Sport unabdingbar. Die Leistungsverbesserungen, welche ein Sportler erzielt, wenn keine „übergeordnete Störungen" in seinem System sind, für manchen Sportler, wie auch für uns Therapeuten, aussergewöhnlich. Mit einer optimal eingestellten Postur (siehe Posturologie) kann das Nervensystem erst richtige Nerv-Muskelübertragungen vollziehen und die Muskulatur wird somit leistungsfähiger. Falls bei der Nerv-Muskel-Übertragung so genannte Gleichgewichtsstörungen vorhanden sind, wirkt sich dies ähnlich auf die Muskelkraft aus, als ob jemand auf Ihren Gartenschlauch stehen würde, wenn Sie den Garten giessen.

Es gibt so viele interessante Ansätze in der Naturheilkunde und der Sportmedizin, die auf natürliche Art leistungsverbessernd wirken, dass Doping (unerlaubte Hilfsmittel) zu einem sehr langweiligen Geschäft wird.

Die Koordination (Steuerung der Muskulatur) ist ein sehr wichtiges Trainingselement in allen Sportarten. Vor allem natürlich in Sportarten wie Tennis, Fussball, Eishockey usw., aber auch im Ausdauersport ist die Koordination ein wesentlicher Faktor, der leistungslimitierend wirken kann. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie man Koordination trainieren kann. Als Beispiel möchte ich Ihnen die „Slake Line" vorstellen, welche ihren Ursprung im Klettern hat. „Slake Line" kann man in freier Natur ausüben kann beliebig mit verschiedenen Übungen erweitert werden.

angebot002.jpg Slake-Line Kurse mit Informationen über das posturale System des Körpers, Übungen usw. können auf Anfrage für Privatpersonen, so wie auch für Vereine und Gruppen gebucht werden.

Folgende Bereiche sollten in einem ausgewogenen Zustand und sportartspezifisch abgestimmt sein:
  • Kraft
  • Koordination
  • Ausdauer
  • Beweglichkeit

Jeder Sportler braucht alle 4 Bereiche. Je nach Sportart, Grundvoraussetzung und Konstitution des Sportlers wird das Training individuell abgestimmt.