| Manuelle Medizin |
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Die Manuelle Medizin schaut mittlerweile auf eine lange Geschichte zurück. Durch die langjährige Entwicklung und vielen Beobachtungen ist es in der Manuellen Medizin zu einer Methodenvielfalt gekommen. Mulligan, McKenzie, Cyriax, Maitland, Kaltenborn/Evjenth sind wohl die bekanntesten, welche meistens von klassisch ausgebildeten Physiotherapeuten angewendet werden. Die Manuelle Medizin beinhaltet diagnostische wie auch therapeutische Techniken, bei welchen der Therapeut seine Hände einsetzt. Es geht vor allem darum, Dysfunktionen von Gelenken, Muskeln, Bändern, inneren Organen und anderen Strukturen mit bestimmten Griffen und Techniken zu verbessern. Ursprünglich hatte die Manuelle Medizin vor allem die Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung von Gelenken zum Ziel. Durch die Weiterentwicklung der verschiedenen Techniken durch die Osteopathie, Applied Kinesiology und der Chiropraktik wird heute in der Manuellen Medizin auch auf Funktionstörungen verschiedenster Art eingegangen. Man versucht mittlerweile, durch bestimmte manuelle Techniken Einfluss auf das Nervensystem, das Lymphsystem, die Haltung (siehe Posturologie) und vieles mehr Einfluss zu nehmen. Bei vielen Techniken ist es ebenfalls wichtig, dass der Patient mithilft und im Sinne eines Heimübungsprogrammes versucht, seine Ergonomie und sein Bewegungsverhalten durch eine Vielzahl von Massnahmen zu korrigieren (bsp. Schlafpositionsverbesserung durch Matratzen und Kissen, Sitzverhalten im Büro oder Auto, Bewegungs- Trageverhalten am Arbeitsplatz und vieles mehr). Ein wichtiges Ziel der manuellen Behandlung ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu verbessern. „Schmerz ist der Schrei des Körpers nach fliessender Energie.“ |










