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Die Ausleitungstherapie hilft aktiv die Stoffwechselaktivität im Körper zu verbessern und somit die Ausscheidung von Schlackestoffen zu fördern. An folgende Belastungen sind im Zusammenhang mit Schlackestoffen zu denken:
  • ausleitung001.jpgIndustrie-Emissionen in Wasser, Luft und Erde aller Art
  • Schwermetalle und Antibiotika in der Nahrungsmittelkette
  • Pestizid- und Nitratbelastungen der Böden und somit der Nahrung
  • Quecksilber in unserem Mund (Amalgamfüllungen)
  • Lösungsmittel, Baustoffe wie Holzschutzmittel
  • Konservierungsstoffe
  • und viele andere

Der menschliche Organismus ist in den Industrieländern ständig mit diversen Belastungen und Verunreinigungen in Kontakt. Solche Belastungen können einen Einfluss auf diverse Krankheitsgeschehen haben. Aber auch in der Prävention macht es Sinn, sich regelmässig zu entschlacken. In praktisch allen Religionen und Urvölker werden Fastenperioden und Entschlackungen gemacht. Leider wird dies von unserer Konsumgesellschaft oft vergessen.

Zur Ausleitung eignen sich je nach Belastungssituation folgende Methoden:
  • Orthomolekulare Medizin (Mineralien, Spurenelemente, Vitamine…), Zellstoffwechselverbesserung, Verbesserung des Immunsystems
  • Akupunktur zur Stimulation der Organe, die an der Ausscheidung beteiligt sind
  • Phytotherapie zur Unterstützung und Anregung der verschiednen Organsysteme (Leber, Nieren, Lymphsystem, etc.)
  • Chelatbildner (DMSA, DMPS): nur auf ärztliche Verordnung
  • Manuelle Lymphdrainagen


Ergänzend zu den obigen Naturheilverfahren ist es immer optimal, wenn der Patient während Entschlackungstherapien:
  • sich möglichst wenig belastend ernährt
  • sich regelmässig bewegt (mindestens 30 Minuten täglich)
  • in die Sauna geht oder andere Schwitz- und Ausleitverfahren anwendet
  • viel reines Wasser trinkt


Empfohlene Vorgehensweise bei einer Amalgamsanierung:
  • Voruntersuchung mittels Applied Kinesiology, ob eine Schwermetallbelastung vorliegt, eventuell „DMPS-Test“ (bei einem Arzt)
  • Testung eines verträglichen Zahnmaterials (die Amalgamfüllungen werden mit einer Kunststofffüllung ersetzt, welche natürlich nicht wieder eine Belastung für das Immunsystem darstellen soll). Der dentale Kunststoff wird mittels Applied Kinesiology getestet.
  • Ausleitungsbeginn mittels naturheilkundlichen Verfahren (Orthomolekulare Medizin, Phytotherapie, Akupunktur, etc.)
  • Auswechseln der Amalgamfüllungen bei einem Zahnarzt. Idealerweise bei einem Zahnarzt/-ärztin, der/die mit Kofferdamm (Schutzfolie) und anderen Vorsichtsmassnahmen arbeitet, da sonst durch die Entnahme der Füllungen eine zusätzliche Belastung entstehen kann.
  • Nachdem die Füllungen ausgewechselt worden sind, kann die Ausleitung intensiv fortgesetzt werden. Zusätzlich zur naturheilkundlichen Ausleitung sollte idealerweise mit „DMSA“ (Chelatbildner) ausgeleitet werden. DMSA ist ein Medikament auf Schwefelbasis, welches auf ärztliche Verordnung erhältlich ist.
  • Ja nach Ausleitungszyklus sollten immer wieder die Zusammensetzung der Orthomolekularen Präparate und die Phytotherapeutika mit Applied Kinesiology nachgetestet werden.